Unterschiedliche Menschen können schon recht unterschiedliche Vorlieben haben, was das eigene Frühstück betrifft. Das Frühstück kann sehr süß ausfallen oder sehr gesund. Und manchmal fällt das Frühstück auch ganz aus. Der Zeitdruck macht es notwendig. Aber Baguette zum Frühstück? Warum nicht? Das ist so weit nicht von den Weizenbrötchen entfernt. Und Weizenbrötchen sind in vielen Familien der Standard beim Frühstück.
Warum ist das Frühstück so wichtig?
Die Kohlenhydrate, die am Tag zuvor dem Körper zugeführt wurden, sind über Nacht fast gänzlich verarbeitet. Ein gutes Frühstück füllt den Energiespeicher dann wieder auf. Und das hilft am Ende auch dem Gehirn bei der Konzentration. Ob Schule oder Arbeit im Büro, das ist die Basis für gute Leistungen. Und nicht zuletzt: Wir haben morgens nach dem Erwachen Hunger. Meistens jedenfalls. Und auf solche Körpersignale zu hören, ist eigentlich nie ein Fehler.
Geht es auch ohne Frühstück?
Klar, geht das. Die Frage ist natürlich, ob das ein guter Start in den Tag ist. Was kommt dann statt des Frühstücks in unseren Körper? Eine Tasse Kaffee auf nüchternen Magen? Was für ein Booster. Oder noch schlimmer: Eine Zigarette ohne Frühstück? Im Jahre 2026 steht das gewiss nicht mehr auf der Wunschliste der gesunden Lebensweise. Und wenn der Hunger dann doch kommt? Dann gibt es einen schnellen Snack unterwegs oder bei der Arbeit. Vielleicht sogar eine Süßspeise? Nicht perfekt.
Auf das Frühstück verzichten, um abzunehmen?
Das Frühstück wegzulassen, mag so etwas ähnliches sein, wie das Intervallfasten. Aber das Frühstück alleine entscheidet nicht darüber, ob wir abnehmen oder zunehmen. Die Gesamtmenge an Kalorien, die wir im Verlauf des Tages zu uns nehmen, ist viel wichtiger. Und auch der Inhalt des Frühstücks. Wenn der Blutzucker nach dem Frühstück schnell absinkt, dann gibt es viel zu schnell neuen Hunger.
Baguette als Frühstück
Das französische Baguette unterscheidet sich vor allem in seiner Gestalt vom Weizenbrötchen. Wenn ohnehin ein Baguette im Haus ist, dann kann es auch eine Alternative zum Brötchen sein. Der wesentliche Unterschied: Die Brötchen sind bereits passend portiert, vom Baguette können Sie sich eine Scheibe abschneiden. Oder auch zwei oder drei, wenn Sie ungefähr die Portion des Weizenbrötchens erreichen möchten. Ja, das ist helles Brot mit vergleichsweise wenigen Ballaststoffen, aber im Vergleich zum hellen Weizenbrötchen kein großer gesundheitlicher Vorteil oder Nachteil.
Baguette vom Grillabend
Warum haben wir eigentlich Baguette im Haus? Vielleicht haben wir das gezielt für das Frühstück gekauft, weil wir der Form der Weizenbrötchen überdrüssig waren? Warum nicht? Oder wir haben noch etwas Baguette vom gestrigen Grillabend übrig. Warum dann heute wieder Weizenbrötchen kaufen, die im Grunde genommen dasselbe bieten? Wir wollen doch keine Lebensmittel verschwenden.
Sehenswert: Kennen Sie bereits den schönen Bericht aus dem ARD-Morgenmagazin über unsere Seniorchefs?
Baguette: Frischer als wir manchmal denken
Französisches Baguette wird schnell hart? Stimmt teilweise. Aber vor allem betrifft das ein bereits aufgeschnittenes Brot und hier in erster Linie den äußersten Rand. Schneiden Sie einfach die erste dünne Scheibe ab und dahinter verbirgt sich oft noch saftiges Brot. Baguette vom Vortag können Sie mit gutem Gewissen noch genießen, und auch 1-2 Tage später ist es keine Sünde, das zu verspeisen.
Baguette frisch halten
Wenn Sie französisches Stangenbrot auch nach zwei Tagen noch verzehren möchten, dann sollten Sie sich Gedanken darüber machen, wo Sie es in der Zwischenzeit aufbewahren. Direkt über dem Herd, wo das Kochwasser zieht? Kein guter Aufbewahrungsort. Suchen Sie einen trockenen Platz. Umhüllen Sie das Baguette mit einer Papiertüte (Das kann die Tüte sein, in der Sie das Brot gekauft haben) und legen Sie es in den Brotkasten. Der Brotkasten ist zu kurz für das Stangenbrot? Wahrscheinlich schon. Schneiden Sie das Brot in zwei Teile, dann passt das schon. Es dürfen auch drei Teile sein, das bekommen Sie hin.
Alternativen zum Baguette
Helles Weizenbrot zu verspeisen muss kein Tabu sein. Sie müssen aber auch nicht jeden Tag dieselben Brötchen auf den Frühstückstisch stellen. Über Abwechslung freut sich Ihr Körper ohnehin. Mehrkornbrötchen sind reich an Ballaststoffen und ähnliches gilt auch für Kürbisbrötchen. Und wenn es mal kein Weizen sein soll, dann bieten sich auch Dinkelbrötchen an.
Brot statt Brötchen
Brötchen sind nichts anderes als ein kleines Brot. Das leitet sich schon vom Namen ab. Beim Brötchen ist die Portion schon vorgegeben (ist das eigentlich immer die Portion, die ich mir für das Frühstück wünsche?), beim Brot schneiden Sie eine Scheibe ab, oder auch zwei oder drei, bis der erste Frühstückshunger gegessen ist. Was hat der Onlineshop der Dorfbäckerei an Brotauswahl zu bieten? Sehr viel. Sie können es einmal mit dem Emmerbrot versuchen oder mit dem Roggenvollkornbrot. Wie wäre es mit einem Dinkelvollkornbrot oder (im Winter sehr beliebt) mit einem Früchtebrot. Saisonal interessant kann auch das Kastanienbrot sein.
Muss es immer Brot zum Frühstück sein?
Keinesfalls! Bringen Sie etwas Abwechslung auf dem Frühstückstisch. Ein Müsli ist auch eine gute Lösung, den ersten Hunger des Tages zu stillen. Und wiederum eine sehr ballaststoffreiche Lösung. Nun können Sie in diesem Zusammenhang auch zwischen Leckerei (etwa das Schokomüsli) oder Gesundheit wählen (so das Vollkorn-Früchtemüsli). Sie können dem Müsli nach Belieben frisches Obst hinzufügen. Äpfel oder Bananen sind hier sehr beliebt. Vielleicht auch beides? Zum Müsli gehört auch immer etwas Flüssigkeit. Meistens ist das Milch, muss aber nicht sein. Auch Orangensaft ist eine gute Option. Muss ich das Müsli noch einmal extra zuckern? Besser nicht. Ob Schokomüsli oder Früchtemüsli, das sollte eigentlich schon süß genug sein.
Ob Sie sich nun für Brot, Brötchen oder Müsli entscheiden, wir wünschen guten Appetit und einen energievollen Start in den Tag!











