Laugengebäck für Beerdigungen

Laugengebäck für Beerdigungen

Beerdigungen, damit möchte sich niemand auseinandersetzen, bevor das Thema wirklich einmal in unser Leben eingreift. Doch der Zeitpunkt kommt. Früher oder später. So sehr wir unseren Eltern ein langes Leben wünschen, irgendwann werden wir uns mit der Situation befassen müssen, eine Beerdigung zu planen. Das liegt in der Natur des Menschen. Wer rechtzeitig vorausplant, ist klar im Vorteil. Auch wenn das kein schöner Gedanke ist.

 

Beerdigungen planen

 

Im Zuge einer Beerdigung gibt es viele Entscheidungen zu treffen. Vor allem dann, wenn die verstorbene Person selbst keine Informationen hinterlassen hat, wie er oder sie sich die Beerdigung wünscht. Und das ist häufiger der Fall, als man vielleicht denken mag. Denn wir neigen dazu, die Zeit unseres Lebensendes lieber zu verdrängen als zu planen. Und dann liegt es in den Händen der Angehörigen zu überlegen, welche Beerdigung sich die betroffene Person gewünscht haben mag. War es ein religiöser Mensch? Gehörte er einer Kirche an? Mag er sich eine große Beerdigungsfeier gewünscht haben oder einen Abschied im kleinen Kreis? Die Angehörigen sind mit der Trauer beschäftigt und doch kommen sie nicht umhin, solche Fragen zu beantworten.

 

Der Leichenschmaus für Beerdigungen

 

„Leichenschmaus“ – was für ein Wort. Und doch: Wir müssen uns im Trauerfall auch darum kümmern, dass die Gäste der Beerdigung kulinarisch versorgt sind. Das kann ein gemeinschaftliches Speisen in einem Restaurant sein. Oft werden auch einfach Schnittchen angeboten. Laugengebäck kann eine Option für den „Leichenims“ sein. Ein Begriff, der aus dem Saarland kommt.

 

 

 

Was ist Laugengebäck?

 

In der Schweiz ist Laugengebäck auch unter dem Begriff „Silserbrot“ oder „Silserli“ bekannt. Das meiste Laugengebäck ist dem „Kleingebäck“ zuzuordnen. Typisch für Laugengebäck ist, dass die Teiglinge aus Weizen-Hefeteig vor dem Backen in eine Natronlauge getaucht werden. Diese Lauge ist in der gewerblichen Produktion auf 4% beschränkt. Durch diese Prozedur reagiert die Lauge mit dem Gluten und dies wiederum setzt Aminosäuren frei. Die Aminosäuren reagieren mit den Zuckern in einer Maillard-Reaktion. Dies führt beim Backen zur charakteristischen braun glänzenden Kruste und verleiht dem Gebäck seinen besonderen, intensiven Geschmack. Die Lauge bleibt lediglich auf der Teigoberfläche und dringt nicht in das Innere des Teiglings ein.

 

Laugengebäck und das Aluminiumblech

 

Bei der Herstellung dürfen Natronlauge und in Lauge getauchte Teiglinge nicht direkt mit Aluminiumblechen in Kontakt kommen. Die Natronlauge zerstört die schützende Oxidschicht des Aluminiums, indem sie sie in Natriumaluminat umwandelt. Das freiliegende Aluminium reagiert dann mit Wasserstoff und bildet Aluminiumhydroxid, das wiederum mit der verbleibenden Natronlauge zu Natriumaluminat reagiert. Aus diesem Grund sollte Laugengebäck nicht auf Aluminiumblech oder -folie gebacken werden, da dies zu einer Aluminiumbelastung des Backguts führen kann.

 

Sehenswert: Kennen Sie bereits den schönen Bericht aus dem ARD-Morgenmagazin über unsere Seniorchefs?

Ein Blick in die Geschichte des Laugengebäcks

 

Über die Entstehung des Laugengebäcks und der Laugenbrezel gibt es verschiedene Legenden und Erklärungen. Eine “schwäbische Legende” besagt, dass der Uracher Bäckermeister Frieder im Jahr 1477 aus der Not heraus die Brezel erfand, als eine Katze auf das Backblech sprang und die Teiglinge in einen Eimer mit heißer Lauge fielen. Eine andere Geschichte, die “bayerische Variante”, berichtet von dem Bäcker Anton Nepomuk Pfannenbrenner, der im 19. Jahrhundert im königlichen Kaffeehaus des Hoflieferanten Johann Eilles in München arbeitete. Am 11. Februar 1839 machte er einen folgenschweren Fehler: Anstatt die Brezeln wie üblich mit Zuckerwasser zu glasieren, griff er versehentlich nach der Natronlauge, die zur Reinigung der Bleche gedacht war. Seine Vorgesetzten waren von dem Ergebnis so begeistert, dass sie am selben Tag dem königlich-württembergischen Gesandten Wilhelm Eugen von Ursingen eine Laugenbrezel zum Verkosten gaben.

 

Welches Laugengebäck gibt es?

 

Typische Laugengebäcke sind kleine Backwaren wie die Laugenbrezel, das Laugenbrötchen (auch bekannt als Laugenweckle, Laugenweckerl, Laugensemmel, Silserbrötli), die Laugenstange und das sogenannte Laugenkonfekt – pralinengroße Stücke aus Laugengebäck, die mit verschiedenen Zutaten wie Mohn oder Sesam bestreut sind. In der deutschsprachigen Schweiz ist der Silserkranz verbreitet. Außerdem werden immer häufiger Laugenbagels und -kringel hergestellt, die oft mit verschiedenen Zutaten belegt verkauft werden. Dazu kommt das Laugencroissant, in der Schweiz als Silsergipfeli bekannt. Traditionell werden Laugenbrezeln mit Schweineschmalz zubereitet, doch heute verwenden viele Bäcker pflanzliche Fette. Die dünnen Salzstangen oder kleinen Salzbrezelchen sind hingegen ein haltbares Laugengebäck und zählen zu den Feinen Backwaren. Das Hauptverbreitungsgebiet des Laugengebäcks liegt in Süddeutschland (Baden-Württemberg und Bayern), Österreich und der Deutschschweiz, doch mittlerweile ist es unter verschiedenen Namen auch weit über diese Regionen hinaus bekannt.

 

 

Laugengebäck anbieten auf Beerdigungen

 

Machen Sie sich nicht zu viel Arbeit bei der Vorbereitung einer Beerdigung. Sie sind als Angehörige in Trauer und müssen selbst emotional mit der Situation fertigwerden. Im Saarland bietet sich die Dorfbäckerei Ackermann dafür an, die Schnittchen aus Laugengebäck für die Beerdigung vorzubereiten. Dann haben Sie ein Problem weniger. Nehmen Sie einfach Kontakt mit der Traditionsbäckerei auf, eine adäquate Lösung für die kulinarische Versorgung der Gäste der Trauerfeier ist dann nicht mehr weit.

 

Alternativen zum Laugengebäck auf Beerdigungen

 

Laugenteilchen enthalten Gluten. Denken Sie auch daran, dass es Trauergäste geben kann, die hierauf allergisch reagieren. Eine Alternative können Dinkelbrötchen sein. Schnittchen für die Beerdigung können auch aus klassischen Weizenbrötchen entstehen. Bei der Dorfbäckerei Ackermann werden diese passenderweise als „Ackermänner“ bezeichnet. Auch Mehrkornbrötchen oder Kürbisbrötchen können zum schmackhaften Leichenschmaus werden.

 

Brötchen online bestellen

 

Wenn Sie nicht im Saarland wohnen, dann können Sie einige der Angebote der Dorfbäckerei Ackermann auch online bestellen. Die Brötchen kommen dann halbgebacken per Lieferservice zu Ihnen. Der „letzte Schliff“ der Backwaren erfolgt dann in Ihrem Backofen. Auch Burgerbrötchen oder HotDog-Brötchen gehören zu den Angeboten von Ackermann, die im Onlineshop angeboten werden.

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