Neujahrsbrezel und Neujahrskranz – Die XXL Tradition zum Jahreswechsel!

Neujahrsbrezel

Viele schöne Traditionen warten auf uns, wenn sich das neue Jahr ankündigt. Die Kinder freuen sich über erste Geschenke zum Nikolaustag und schon wenige Wochen später folgt das Weihnachtsfest. Dazwischen gibt es die Advents-Sonntage und vielleicht einen Adventskalender, die das Warten auf das Christkind verkürzen sollen. Und irgendwann ist es so weit: Die Geschenke liegen unter dem Tannenbaum entweder am Heiligabend oder (nach Amerikanischer Tradition) am Vormittag des ersten Weihnachtsfeiertags. Eine Woche später gibt es die Silvesterparty. Das ist dann meist eher ein Fest für Erwachsene oder auch für ältere Jugendliche. Mit dem Jahreswechsel verbunden ist aber auch die Tradition der Neujahrsbrezel. Traditionell gibt es die Neujahrsbrezel für Jungs und den Neujahrskranz für die Mädchen. Aber wer braucht heute noch solche Rollenmodelle? Wir greifen zu, wo es uns schmeckt!

 

Was ist eine Neujahrsbrezel?

 

Die Neujahrsbrezel ist auch als „Neujahrsgebäck“ bekannt. Dieses Hefegebäck besteht hauptsächlich aus Weizenmehl und weist regional unterschiedliche Variationen auf. Aufgrund der vielfältigen Formen zählt es zu den Gebildbroten und wird in Gestalten wie Bäumen, Hasen, Hirschen, Schweinen, Brezeln oder Zöpfen gebacken. Die Neujahrsgebäcke, die als Glücksbringer gelten und in Form von Brot, Kuchen, Törtchen oder Waffeln daherkommen, erfreuen sich großer Beliebtheit. Am Morgen des Neujahrstags werden sie verschenkt und vielerorts gemeinsam genossen. Ursprünglich sollten diese Gebäcke vor Krankheit, Unglück und Hunger schützen. Symbole wie die Brezel und der Kranz stehen für Verbundenheit und sollen Glück sowie Gesundheit symbolisieren. Ein Teil des übrig gebliebenen Gebäcks wurde an Nutztiere verfüttert, um sie vor Unheil zu bewahren. Es war auch üblich, einen weiteren Teil der Gebäckreste zu trocknen, zu zerkleinern und als Saatgut für eine reiche Ernte auf den Feldern zu verteilen.

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Die Neujahrsbrezel und ihre regionale Bedeutung

 

Die Geschichte und die Bedeutung der Neujahrsbrezel können regional ganz unterschiedlich ausgestaltet sein. So wird das Neujahrsgebäck etwa in Baden als sehr große Brezel in der Silvesternacht gebacken, verschenkt und am Neujahrsmorgen gemeinsam verzehrt.

 

Die Neujahrsbrezel im Rheinland

 

In Bonn ist die Tradition des Neujahrsgebäck bis ins 15. Jahrhundert dokumentiert. Neujahrsgebäcke, die als Glücksbringer gelten und in Form von Brot, Kuchen, Törtchen oder Waffeln gestaltet sind, erfreuen sich großer Beliebtheit. Am Morgen des Neujahrstags werden sie häufig verschenkt und an vielen Orten gemeinsam genossen. In ihrer ursprünglichen Bedeutung dienten diese Gebäcke dem Schutz vor Krankheit, Unglück und Hunger. Symbole wie die Brezel und der Kranz repräsentieren Verbundenheit und sollen Glück sowie Gesundheit symbolisieren. Ein Teil des übrig gebliebenen Gebäcks wurde an Nutztiere verfüttert, um sie vor Unheil zu bewahren. Außerdem war es Brauch, einen weiteren Teil der Gebäckreste zu trocknen, zu zerkleinern und als Saatgut für eine ertragreiche Ernte auf den Feldern zu verteilen.

 

Neujahrsgebäck in der Eifel

 

In der Eifel war es im 19. Jahrhundert üblich, zu Neujahr Hefebrote mit eingepressten Bildwerken zu verschenken. Am Niederrhein erfreuten sich Brezeln (Wängel) und s-förmige Gebäcke namens Nöijjöarkes großer Beliebtheit. Im oberbergischen Land waren fladenbrotartige Hafermehlwaffeln, hergestellt mit Möhrensaft, ein beliebtes Neujahrsgebäck.

 

Neujahrsbrezeln im Bergischen Land

 

Bis in die 1960er Jahre war es im oberbergischen Land teilweise Brauch junger Männer oder Burschen, am Silvesterabend bis in die frühen Morgenstunden in Wirtshäusern Karten zu spielen, begleitet von dem Genuss des Neujahrsgebäcks. Am Niederrhein hingegen wurde um das Gebäck gekegelt.

 

Die Neujahrsbrezel im Münsterland

 

Der Neujahrskranz, ein Hefegebäck aus drei verschieden geflochtenen Teigsträngen, wird im Münsterland traditionell zum Jahreswechsel gebacken und an Bekannte sowie Freunde, die man am Neujahrstag trifft, verschenkt. Dieses Gebäck soll dem Beschenkten einen positiven Start ins neue Jahr ermöglichen.

 

Neujahrsbrezeln im Saarland

 

Sie möchten die Neujahrsbrezeln auch zum Brauch für Ihren Jahreswechsel machen? Dann müssen Sie keine Fahrt nach Nordrhein-Westfalen unternehmen. Auch im Saarland ist das Neujahrsgebäck verfügbar. Die Dorfbäckerei Ackermann bietet leckere Neujahrsbrezeln im Ladengeschäft an. Für EUR 10,80 bekommen Sie die Riesenbrezeln direkt vor Ort in der besten Bäckerei in Ihrer Nähe in Bliesgau im Mandelbachtal, nur wenige Kilometer von Saarbrücken entfernt, fast direkt an der Grenze zu Frankreich.

 

 

Sehenswert: Kennen Sie bereits den schönen Bericht aus dem ARD-Morgenmagazin über unsere Seniorchefs?

Wie bewahre ich eine Neujahrsbrezel am besten auf?

 

So eine Riesenbrezel! Womöglich verspeise ich diese nicht an einem einzigen Frühstück? Dann stellt sich natürlich die Frage, wie ich eine Neujahrsbrezel am besten aufbewahre. Ein Kuchenbehälter kann hierfür eine gute Lösung sein. Achten Sie darauf, dass sich der Behälter gut schließen lässt. Dann können Sie Ihre Neujahrsbrezeln über ein paar Tage hinweg genießen. In einer luftdichten Verpackung können Sie eine Neujahrsbrezel auch einfrieren. Gefrierbeutel sind für diese Anwendung eine gute Lösung. Mit Chips verschlossen oder verknotet sind Ihre Neujahrsbrezeln hervorragend gegen Gefrierbrand geschützt.

 

 

 

Neujahrsbrezeln selber backen

 

Eigene Neujahrsbrezeln backen? Das kann doch nicht so schwer sein. Die Arbeitszeit beträgt tatsächlich nur gut 25 Minuten. Dazu kommt eine Backzeit von 30 Minuten und eine Ruhezeit von 50 Minuten. Vielleicht bleibt Ihnen während der Vorbereitungen zum Silvesterfest noch etwas Zeit, um Ihr Glück als Bäcker zu versuchen? Mit Milch, Hefe, Weizenmehl, Butter, Zucker und Salz haben Sie alle Zutaten vermutlich schon im Haus. Erwärmen Sie die Milch lauwarm und bröseln Sie die Hefe hinein. Verkneten Sie das mit Mehl, Zucker, Butter und dem Ei fünf Minuten lang. Lassen Sie den Teig an einem warmen Ort abgedeckt 30 Minuten lang gehen. Legen Sie gut 300 Gramm des Teigs beiseite. Den restlichen Teig formen Sie jetzt zunächst zu einer 80 Zentimeter langen Rolle. Daraus legen Sie die Brezelform. Aus dem beiseitegelegten Teig formen Sie jetzt drei 46 Zentimeter lange Rollen. Diese verflechten Sie ineinander. Bepinseln Sie den unteren Teil der Brezel mit etwas Wasser. Legen Sie den geflochtenen Zopf auf die befeuchtete Seite der Brezel und lassen Sie den Teig nochmals 20 Minuten gehen. Dann geht es in den Ofen bei 170 Grad oder 150 Grad Umluft. Bestreichen Sie die Brezel mit Eigelb und Milch. Hier finden Sie ein ausführliches Rezept für Ihre Neujahrsbrezel.

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