Roggenbrot kaufen – mit Sauerteig langzeitgeführt

Roggenbrot kaufen

Die einen lieben Roggenbrot, weil es so gesund ist. Die anderen besorgen sich ein Roggenbrot, weil es gut schmeckt. Manchmal steht das Roggenbrot auch einfach als Abwechslung zu allen Brotsorten auf dem Frühstückstisch. Wir wollen schließlich nicht immer nur dasselbe Brot verspeisen. Roggenbrot ist vor allem zinkhaltig. In nur 100 Gramm Roggenvollkornbrot findet sich gut ein Drittel des täglich benötigten Zinkbedarfs. Das ist gut für unser Immunsystem. Sie möchten Roggenbrot kaufen? Dann sind Sie bei der Dorfbäckerei Ackermann an der richtigen Adresse!

 

Woraus besteht ein Roggenbrot?

 

Bei der Produktion von Roggenbrot wird ein Anteil von mindestens 90 % Roggenmehl verwendet. Brote, die einen geringeren Roggenanteil aufweisen, fallen unter die Kategorie Mischbrot. Die Zutaten umfassen Mehl oder Schrot, Wasser, Hefe, Salz, Sauerteig und in einigen Varianten auch Brotgewürze wie Kümmel, Anis, Fenchel oder Koriander.

 

Was macht das Roggenbrot so besonders?

 

Die Backfähigkeit von Roggenbroten wird durch die Fermentation mit Sauerteig ermöglicht, da Roggenmehl Amylasen enthält, die Stärke abbauen. Ohne diese Fermentation würden die Enzyme so viel Stärke abbauen, dass die Bildung eines Teiggerüsts und somit einer Krume verhindert würde. Ein weiterer Grund für die geringere Backfähigkeit im Vergleich zu Weizenmehl liegt darin, dass sich im Roggenteig kein Kleber bilden kann, obwohl Gliadin und Glutenin (wie im Weizen) vorhanden sind. Dies wird durch die höhere Menge an Pentosanen im Roggen verursacht, die die Bildung von Kleber verhindern.

 

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Was sind eigentlich Roggen?

 

Roggen, eine Getreideart aus der Familie der Süßgräser, ist in den gemäßigten Breiten weit verbreitet. Es erzielt auch auf leichteren oder sandigen Böden sowie an kühleren oder feuchten Standorten gute Erträge. In Europa ist der Anbau von Winterroggen üblich, während Sommerroggen eine geringere Bedeutung hat. Lokal wird Roggen oft einfach als Korn bezeichnet. Das Getreide dient nicht nur zur Herstellung von Roggenbrot, sondern auch als Rohstoff für Futter- und Genussmittel. Die noch grüne Pflanze oder das bei der Getreideernte verbleibende Stroh werden teilweise genutzt, wobei der Roggen in Form von Schrot oder Silage oft als Futtermittel Verwendung findet.

 

Roggen als Heilpflanze

 

Trockenextrakte, darunter solche aus Roggenpollen, werden zur Behandlung von Miktionsbeschwerden im Zusammenhang mit gutartiger Prostatavergrößerung und chronischer nichtbakterieller Prostataentzündung eingesetzt. Ähnlich wie andere pflanzliche Prostatamittel lindern Roggenpollen lediglich die Beschwerden, ohne die eigentliche Vergrößerung der Prostata zu beeinflussen. Die Wirkstoffe in den Roggenpollen umfassen Sterole, Aminosäuren und Fettsäuren. In vitro wurden an einem acetonischen Trockenextrakt von Gräserpollen, darunter Roggen, Mais und Wiesen-Lieschgras, antiproliferative und antiphlogistische Wirkungen nachgewiesen. Zudem wurden antikongestive und krampflösende Effekte festgestellt.

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Roggen als Genussmittel

 

Roggen wird schon seit langem zur Herstellung von Alkohol genutzt, insbesondere für hochwertige Wodka-Sorten. In Norddeutschland wird der häufig konsumierte Korn ebenfalls hauptsächlich aus Roggen hergestellt. Der Herstellungsprozess umfasst die Erstellung einer Maische aus dem Getreide, die nach der Gärung in Brennereien destilliert wird. Früher wurde Roggen auch für die Bierproduktion verwendet, jedoch wurde dies später untersagt, um den wertvollen Roggen für die Brotproduktion zu sichern. Erst seit den frühen 1990er Jahren ist in Deutschland wieder kommerziell hergestelltes Roggenbier erhältlich. Vor der Prohibitionszeit war Roggenwhiskey, auch als Rye Whiskey bekannt, der dominierende Whiskey in den USA und Kanada. Er wurde erst nach der Prohibition durch Bourbon Whiskey aus Mais abgelöst.

 

Roggenbrot kaufen und abnehmen?

 

Roggenbrot steht auch auf dem Diätplan vieler Menschen. Doch was steckt wirklich hinter dem Zusammenhang zwischen Roggenbrot und der Gewichtsabnahme. Eine Studie der University of Eastern Finland konnte das Roggenbrot jetzt einmal unter die Lupe nehmen. Bei der Untersuchung wurde ein hoher Gehalt an Milchsäurebakterien festgestellt – Mikroorganismen, die dazu beitragen, den Teig zu fermentieren, ihm den charakteristischen Geschmack verleihen und positive Auswirkungen auf unsere Darmflora haben. Die Forscher haben zudem eine neue Erkenntnis gewonnen: Milchsäurebakterien interagieren mit dem Roggenteig und bilden daraus neue Substanzen, die eine Schlüsselrolle für unsere Gesundheit spielen. Die oben genannte Studie bestätigt, dass in Roggensauerteig zahlreiche Milchsäurebakterien enthalten sind. Diese natürlichen Helfer beeinflussen positiv das Gleichgewicht der Darmflora, pflegen die Schleimhäute des Verdauungstraktes und bilden Substanzen, die Krankheitserreger bekämpfen. Ein starker, gesunder Darm bildet die Basis für einen rundum gesunden Körper. Heutzutage geht die Wissenschaft davon aus, dass ein gesunder Darm nicht nur für eine gute Verdauung entscheidend ist, sondern auch essenziell für ein starkes Immunsystem, den Erfolg bei der Gewichtsreduktion oder für eine gesunde Haut.

 

 

Roggenbrot kaufen oder selber backen?

 

Sie möchten selbst zum Roggenbrot-Bäcker werden? Das ist in jedem Falle einen Versuch wert. Die Arbeitszeit beträgt gut 20 Minuten, die Backzeit ca. 50 Minuten und die Ruhezeit nochmals 60 Minuten. Sie benötigen hierfür Roggenmehl, flüssigen Natursauerteig, Zucker, Salz, Hefe und etwas Wasser. Für das reine Roggenbrot werden alle Zutaten mithilfe einer Knetmaschine oder eines Handmixers zu einem geschmeidigen Teig verarbeitet. Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort etwa 20 Minuten ruhen lassen. Nach der Ruhezeit wird der Teig in zwei gleich große Stücke geteilt. Diese werden zu runden Formen gebracht, in Roggenmehl gewälzt und in mit Mehl bestäubte Brotkörbe oder auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech gelegt. Nochmals abgedeckt an einem warmen Ort etwa 40 Minuten gehen lassen. Auf der unteren Schiene wie angegeben backen. Nach 10 Minuten Backzeit die Temperatur auf 210°C (Umluft auf 170°C) reduzieren und weitere 40 Minuten backen. Nach dem Backen das Brot auf einem Gitter oder Holzbrett auskühlen lassen. Noch etwas ausführlicher finden Sie ein Rezept für ein schnelles Roggenbrot hier!

 

Roggenbrot kaufen im Onlineshop

 

Etwas schneller und einfacher geht es natürlich, wenn Sie online Ihr Roggenbrot kaufen. Hier bekommen Sie Roggenvollkornbrot direkt aus dem Saarland von der Traditionsbäckerei Ackermann. Dieses Roggenbrot wird mit Sauerteig und langer Teigführung hergestellt. Auch das Menger Landbrot wird zu 100% mit Roggenmehl gebacken. Eine Mischung aus Dinkelbrot und Roggenbrot erwartet Sie beim Oskarbrot. Ein zwei Kilo schweres Dinkelmischbrot mit ganzen Dinkelkörnern ist das Big Bolcher.

 

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