Saarlandwelle zu Besuch bei der Dorfbäckerei Ackermann

Saarlandwelle

Bäckereien, die noch selbst und vor allem auch nach traditionellen Rezepten backen, sind wieder im Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit. Das ist auch nicht weiter verwunderlich in einer Zeit des industriellen Einerleis. Verkaufsstellen für Backwaren gibt es (zumindest in den Städten) noch fast überall. Aber sind das wirklich noch richtige Bäckereien? Vielleicht steht noch ein Backofen im Hinterzimmer, ein Relikt aus vergangenen Tagen. Aber häufig werden die Backwaren nur noch angeliefert und in der vermeintlichen Backstube aufgewärmt und verkauft. Die traditionelle Backkunst der Dorfbäckerei Ackermann war auch der SR 3 Saarlandwelle einen Besuch wert.

 

Kennen Sie die SR 3 Saarlandwelle?

 

Wenn Sie im Saarland leben, dann brauchen wir Ihnen die SR 3 Saarlandwelle vermutlich nicht mehr vorstellen. SR 3 ist zweifellos eines der beliebtesten öffentlich-rechtlichen Rundfunkprogramme des Saarländischen Rundfunks. Schon seit Januar 1980 ist die Saarlandwelle auf Sendung. Die Hauptthemenbereiche von SR 3 umfassen lokale Nachrichtenberichterstattung sowie die dreimal täglich ausgestrahlte SR 3 – Rundschau. Am Wochenende wird das Programm durch ausführliche Sportberichterstattung ergänzt. SR 3 legt einen Schwerpunkt auf deutsche Musik und internationale Oldies. Die Sendestation erreicht das Saarland über mehrere UKW-Frequenzen, wobei 95,5 MHz nahezu flächendeckend in der Großregion Saar-Lor-Lux empfangen werden kann. Zusätzlich wird das Programm von SR 3 in das Kabelnetz des Saarlandes eingespeist, wobei die landesweit einheitliche Kabelfrequenz 97,2 MHz beträgt. Darüber hinaus ist SR 3 über DVB-S, DAB und einen Internet-Livestream verfügbar. Die Saarlandwelle erreicht derzeit ca. 205.000 Hörer.

 

 

Das GuMo Mobil der Saarlandwelle

 

Das GuMo Mobil ist Bestandteil der Radiosendung „SR 3 Guten Morgen“, die täglich zwischen 6:00 und 9:00 Uhr am Morgen präsentiert wird. Das GuMo Mobil produziert interessante Reportagen aus dem Saarland direkt vor Ort. Und das schon am frühen Morgen. Das passt natürlich hervorragend zu einer Dorfbäckerei, die schon zu einer Uhrzeit mit dem Backen beginnt, wenn viele andere Menschen noch schlafen.

 

Der Saarländische Rundfunk und die Saarlandwelle

 

Die Saarlandwelle ist ein Programm des Saarländischen Rundfunks. Die erste Rundfunksendung wurde im damaligen „Saargebiet“ bereits im Jahre 1929 gesendet. Der Hörfunksender SR 1 (früher Europawelle genannt) bietet aktuelle Popmusik und Informationen. SR 2 versteht sich als Kulturradio und SR 3 (Die Saarlandwelle) ist ein Informationssender mit deutschsprachiger und französischer Musik. Außerdem gibt es noch den Jugendsender „Unserding“ und den Infokanal „AntenneSaar“. Der Saarländische Rundfunk ist außerdem an den Produktionen des ARD-Gemeinschaftsprogramms „Das Erste“, den Sendern „Phoenix“, „KiKa“, „Arte“, „3sat“, „One“ und „Tagesschau24“ beteiligt. Außerdem betreibt er das SR Fernsehprogramm und verschiedene Webchannels im Internet.

 

Sehenswert: Kennen Sie bereits den schönen Bericht aus dem ARD-Morgenmagazin über unsere Seniorchefs?

Die Saarlandwelle und die Ackermänner

 

Uwe Jäger, der GuMo-Mobil Reporter der Saarlandwelle vor Ort in der Dorfbäckerei konnte den Traditionsbäckern bei der Herstellung der legendären Ackermänner auf die Finger schauen. Gut 60 Brötchen werden hier in nur 20 Minuten geformt. Nachdem der Teig geklopft, geknetet und in einer Maschine portioniert wurde, werden die Brötchen vorsichtig voneinander getrennt und auf einen großen Wagen gelegt. Doch bevor sie in den Ofen gelangen, müssen sie noch etwa drei bis vier Stunden reifen, erläutert Ackermann. Uwe Jäger berichtet auch über den einzigartigen Geruch einer Bäckerei, in der noch traditionell gebacken wird. Sobald die ersten Ackermänner Brötchen den Ofen verlassen mischt sich dieser Geruch mit den Düften des Dorfkranzes und des Streuselkuchens. Ein Genuss für die Geruchssinne, von dem auch die Mitarbeiter nie genug bekommen.

 

Die Geschichte der Dorfbäckerei Ackermann

 

Ganz besonders interessant für den Redakteur der Saarlandwelle war natürlich auch der Blick in die Geschichtsbücher der Traditionsbäckerei. Denn immerhin gibt es die Bäckerei aus dem Saarland schon seit dem 1. Mai 1930. Hier wird in der dritten und in der vierten Generation gebacken. Mit den Ackermännern ist die Traditionsbäckerei einen ganz eigenen Weg gegangen: Diese sind Spitzwecken. Durch ihre Verwendung kann sich die Bäckerei Ackermann in der Region von der Masse abheben, denn im Saarland ist eigentlich das Doppelweck üblich. Von Broten bis zu Kuchen wurden viele andere Rezepte auch von Generation zu Generation weitergegeben. Und gerade das macht die Backwaren von Ackermann so interessant.

 

 

 

Die Traditionsbäckerei und ihre Kundenbindung

 

Der Redakteur der Saarlandwelle war auch daran interessiert, mehr über den Kundenkontakt zwischen der Dorfbäckerei und ihren Besuchern zu erfahren. Der persönliche Kundenkontakt liegt den Ackermann-Brüdern besonders am Herzen. Sie erfahren, was sich die Kunden und Kundinnen wünschen, welche Vorlieben sie haben und wie sie ihr Brot oder ihre Brötchen gebacken haben möchten, erklärt Ackermann. Es gibt immer Zeit für ein Plausch oder ein kurzes Gespräch. Da sie in Bliesmengen-Bolchen auf dem Dorf sind, kennen sie viele Kunden bereits seit ihrer Kindheit.

 

Die Saarlandwelle berichtet über den Onlinehandel der Dorfbäckerei

 

Auch dies war ein interessantes Thema für den Redakteur der Saarlandwelle: Die Dorfbäckerei verknüpft Tradition und Moderne und betreibt auch einen Onlineshop für Brötchen, Brote und Kuchen. Natürlich sind nicht alle Backwaren gleichermaßen für den Postversand geeignet und so gibt es Angebote, die ausschließlich im Ladenlokal der Bäckerei verkauft werden. Brötchen werden nach der Lieferung im halbgebackenen Zustand im eigenen Backofen zu Ende gebacken. Auf diese Weise kann der Kunde den Originalgeschmack der traditionellen Backkunst genießen und hat immer ofenfrische Brötchen zu Hause. Dieses Konzept bietet sich für die Mehrkornbrötchen an, ebenso wie für die Kürbisbrötchen und die Dinkelbrötchen. Und natürlich auch für die oben bereits erwähnten Ackermänner. Unter den Kuchen haben sich etwa der Nusskranz, der Gugelhupf Sofie oder der Marmorkuchen als gute Produkte für den Postversand etabliert.

 

Themen dieses Beitrages: Mehrkornbrötchen / Ackermänner / Marmorkuchen / Saarlandwelle / SR3 / GuMo / Gumo Mobil / Saarländischer Rundfunk / Ackermann / Dorfkranz / Kürbiskuchen / Streuselkuchen / Gugelhupf Sofie

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