Die Sonntagsbäckerei und das Ladenschlussgesetz

Sonntagsbäckerei

Frische Brötchen am Sonntag? Vor allem in großen Städten ist das längst eine Selbstverständlichkeit. Und auch auf dem Lande müssen Sie oft nicht lange nach einer Sonntagsbäckerei suchen. Aber wie ist das möglich? Andere Geschäfte haben am Sonntag geschlossen. Warum darf ausgerechnet die Bäckerei am Sonntag ihre Brötchen verkaufen? Spannende Fragen und die Antworten sind nicht weniger interessant.

 

Warum gibt es eine Ausnahme für die Sonntagsbäckerei?

 

Ladenlokale sind grundsätzlich sonntags geschlossen. Und natürlich auch an Feiertagen. Für bestimmte Produkte gibt es allerdings Ausnahmeregelungen. So etwa für Milchprodukte, Blumen und Zeitungen. Und eben auch für die Waren des Bäckers oder Konditors. Man stelle sich vor, die Zeitung mit den Meldungen von Sonntag wäre erst am Montag zu kaufen. In Zeiten digitaler Medien wäre das wohl undenkbar, Zeitungen aus Papier sind nach heutigen Maßstäben bemessen ohnehin ein recht träges Medium. Auch Brot und Brötchen werden frisch hergestellt. Sie oft unmittelbar nach dem Kauf verzehrt.

 

Aber auch der Supermarkt verkauft Brötchen?

 

Ja, aber trotzdem darf der Supermarkt am Sonntag (meistens) nicht öffnen. Der Unterschied liegt darin, dass die Bäckerei die Bäcker- und Konditorwaren selbst herstellen. Aber auch das tun sie nicht mehr immer. Zumindest nicht im Verkaufsshop selbst. Oft werden die Produkte vor Ort nur noch zu Ende gebacken. Oder werden direkt vollständig gebacken angeliefert. In aller Regel spielt dies aber keine Rolle bei der Frage, ob der Verkaufsshop für Backwaren als Sonntagsbäckerei öffnen darf oder nicht.

Brötchen

Ackermänner

Ungeprüfte Gesamtbewertungen

4,50 €

0,90 € / Stück

inkl. MwSt.

zzgl. Versandkosten

 

Wenn die Bäckerei keine Bäckerei mehr ist…

 

Vielleicht haben Sie es auch schon gemerkt, dass nicht Backwaren aus Ihrer Bäckerei vor Ort nicht mehr so schmecken wie früher. Oder eben anders schmecken. Der Grund kann darin liegen, dass oft nicht mehr selbst gebacken wird. Obwohl vielleicht noch der Backofen aus der Zeit des traditionellen Bäckereihandwerks im Hinterzimmer steht. Machen Sie einmal den Geschmackstest: Weizenbrötchen von der Handwerksbäckerei Ackermann vs. Industriebrötchen aus dem Discounter. Was schmeckt Ihnen besser?

 

3 Stunden Öffnung oder mehr?

 

In den meisten Bundesländer kennen Sie die 3 Stunden-Regel: Die Bäckerei darf drei Stunden am Sonntag oder am Feiertag geöffnet sein. Aber das ist nicht überall so. In Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern dürfen das auch einmal fünf Stunden sein, in Berlin sogar 9. Auch die Frage, wie denn nun eine Bäckerei zu definieren sei, die am Sonntag öffnen darf, wird von den einzelnen Bundesländern unterschiedlich geregelt. So formuliert Bayern „Verkaufsstellen, die Bäcker- oder Konditorwaren herstellen“ und für Nordrhein-Westfalen sind das „Verkaufsstellen, deren Kernsortiment aus bestimmten Warengruppen besteht, darunter Back- und Konditorwaren“.

 

Brauchen wir überhaupt eine Sonntagsbäckerei?

 

Klar, wenn die Brötchen frisch aus dem Ofen kommen, dann ist das schon ein ganz besonderer Genuss. Aber Brötchen von gestern? Die sind natürlich noch genießbar. Und sie schmecken immer noch gut. Vorausgesetzt, sie wurden gut gelagert, so etwa im Brotkasten und einer Papiertüte. Bei frischem Brot, von dem Sie sich Scheibe für Scheibe ein Stück abschneiden, ist das sogar noch besser: Selbst wenn die vorderste Scheibe nach ein paar Tagen trocken wird, die nächste Scheibe ist oft noch lecker und saftig.

 

Sehenswert: Kennen Sie bereits den schönen Bericht aus dem ARD-Morgenmagazin über unsere Seniorchefs?

Seit wann gibt es die Sonntagsbäckerei?

 

Das bundesweite Ladenschlussgesetz stammt aus dem Jahre 1958. Darin wurde geregelt, dass Verkaufsstellen am Sonntag ihre Türen schließen. Aber schon damals wurden Ausnahmen beschrieben. Die drei Stunden Regel wurde erst später definiert und von Landesgesetzen verfeinert.

 

Der Ruhetag

 

Schon in der Bibel wird beschrieben, dass der Mensch sich einen Ruhetag gönnen soll. Das war in Zeiten des Alten Testaments der Schabbat und wurde in katholischen Zeiten zum Sonntag. So schlecht muss der Gedanke gar nicht sein, dass an einem Tag alle Menschen die Arbeit ruhen lassen. Aber so ganz konsequent lässt sich das natürlich nicht umsetzen: Polizei, Feuerwehr, der Krankenpfleger und die Erzieherin in der Kinderwohngruppe müssen natürlich auch am Sonntag arbeiten. Aber der Bäcker? Die Frage, ob der Bäcker (oder der Verkäufer im Backshop) zu diesen Berufsgruppen dazu gehören muss, könnte man durchaus kontrovers diskutieren.

 

Lohnt sich die Sache für die Sonntagsbäckerei?

 

Der Betrieb einer Bäckerei am Sonntag, meistens nur für drei Stunden. Mit Personalkosten, Heizkosten, Transport und die Reinigung. Lohnt sich das wirklich? Tatsächlich wird von vielen Bäckereien beschrieben, dass der Sonntag zu dem umsatzstärksten Tagen der Woche gehört. Immerhin: An diesem Tag ist das Angebot der Bäckerei praktisch konkurrenzlos. Kein Supermarkt, kein Discounter hat geöffnet, die ebenfalls Brot und Brötchen anbieten.

 

Brötchen

Ackermänner

Ungeprüfte Gesamtbewertungen

4,50 €

0,90 € / Stück

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zzgl. Versandkosten

Brötchen

Burgerbrötchen

Ungeprüfte Gesamtbewertungen

5,30 €

1,06 € / Stück

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zzgl. Versandkosten

Ungeprüfte Gesamtbewertungen

5,30 €

1,06 € / Stück

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Die Personalkosten für die Sonntagsbäckerei

 

Personal ist am Sonntag meistens teurer als am Werktag. Das kann von tariflichen Regelungen, vom Arbeitsvertrag und von betrieblichen Regeln abhängen. Da müssen schon einige Brötchen verkauft werden, damit sich die Sache lohnt. Aber wer darauf verzichtet, das eigene Backwarenangebot zur Sonntagsbäckerei zu machen, der überlässt den Markt seinen Mitbewerbern. Auch keine gute Lösung. Eine bundesweite Regel, die einen Sonntagszuschlag vorschreibt, gibt es übrigens nicht.

 

Lieferservice: Die Alternative zur Sonntagsbäckerei

 

Wie wäre es, wenn Sie nicht sonntags zur Bäckerei kommen, sondern die Bäckerei zu Ihnen? Oder zumindest die frischen Brötchen? Dann sind wir beim Thema der Online-Bäckerei. Sie sind auf dieser Webseite gerade bei einer solchen gelandet. Nun werden Sie sagen: Am Sonntag werden keine frischen Brötchen per Lieferservice angeliefert. Und Sie haben Recht! Aber hier gibt es einen besonderen Kniff: Die Aufbackbrötchen werden im halbgebackenen Zustand geliefert. Damit haben Sie den vollen Geschmack echter Handwerkskunst und gleichzeitig frische Brötchen, wann immer Sie diese gerade brauchen.

 

Was wird noch geliefert?

 

Klar, das Sortiment im Ladenlokal der Dorfbäckerei Ackermann ist noch größer als das Angebot im Onlineshop. Eine Sahnetorte etwa ist für den Lieferservice wohl weniger geeignet. Aber vom Baguette für den Grillabend bis zum gesunden Dinkelvollkornbrot, vom Rosinenkranz bis zum Dinkel-Rübli Kuchen (auch Karottenkuchen genannt), bekommen Sie (fast) alle Backwaren, die Sie sich für den Sonntag wünschen.

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