5 Brotsorten, von denen Sie noch nie gehört haben

unbekannte Brotsorten

Sie wissen, was ein Vollkornbrot ist? Ganz bestimmt wissen Sie das. Sie kennen auch das Roggenvollkornbrot und das Dinkelvollkornbrot? Höchstwahrscheinlich. Wenn Ihnen nun auch noch das Emmererbrot bekannt ist, dann haben Ihre Geschmacksnerven höchstwahrscheinlich schon die große Vielfalt der Brotsorten kennen gelernt. Aber im Folgenden stellen wir Ihnen einige Brote vor, von denen Sie vermutlich noch nie gehört haben.

 

So viel Brot…

 

Manchen Menschen genügen die Weizenbrötchen auf dem Frühstückstisch. Und das über Jahrzehnte hinweg. Was gut schmeckt, muss man schließlich nicht ändern. Aber wussten Sie schon, dass es in Deutschland gut 3200 verschiedene Brotsorten gibt? So viele sind im Deutschen Brotregister eingetragen. Moment mal: Deutsches Brotregister? Klingt typisch deutsch. Ist es auch. Dieses Verzeichnis wird vom Deutschen Brotinstitut geführt. Am beliebtesten sind hierzulande die Mischbrote.

 

Die Vielfalt der Brotsorten

 

Wie kommt diese Vielfalt eigentlich zustande? Die unterschiedlichen Brotsorten ergeben sich schon alleine durch die verschiedenen Getreidesorten. Brote können mit Roggen, Weizen, Dinkel oder dem Urgetreide Emmer gebacken werden. In diesem Zusammenhang gibt es übrigens ein klares Nord-Süd-Gefälle: Im Norden Deutschlands wird eher Roggen angebaut, im Süden Weizen und Dinkel. Ein weiterer Faktor für die Brotvielfalt sind handwerkliche Traditionen. Handwerksbäckereien arbeiten oft nach alten Familienrezepten. Oder sie entwickeln ganz neue Brotrezepte. Backtraditionen sind oft auch regional verankert.

 

 

5 Brotsorten – Nummer 1: Tigelle aus Italien

 

Italien und Brot? Da denken die meisten vermutlich zuerst an Ciabatta, Focaccia oder knuspriges Pane. Die Tigelle dürften dagegen selbst vielen Italienfans kein Begriff sein. Dabei haben die kleinen, runden Brote eine ziemlich interessante Geschichte. Zu Hause sind die Tigelle vor allem in der Emilia-Romagna, genauer gesagt in den Bergen rund um Modena. Dort werden sie traditionell in einer speziellen Form gebacken. Das Ergebnis sind kleine, flache Brote mit einer leicht knusprigen Oberfläche und einem weichen Inneren. Optisch erinnern sie ein wenig an dicke Mini-Fladenbrote.

 

Und dann kommt der eigentlich spannende Teil: Die Genießer von Tigelle legen die Backware nicht einfach auf den Tisch. Tigelle wird aufgeschnitten und gefüllt. Besonders typisch ist eine herzhafte Mischung aus Speck, Knoblauch und Rosmarin, die unter dem Namen Cunza bekannt ist. Dazu kommen je nach Geschmack Käse, Wurst oder andere regionale Spezialitäten.

 

5 Brotsorten – Nummer 2: Obwarzanek Krakowski aus Polen

 

Es sieht ein bisschen aus wie ein zu groß geratenes Laugengebäck. Oder wie ein Bagel, der auf Reisen gegangen ist. Der Obwarzanek Krakowski ist aber etwas ganz Eigenes und gehört fest zur kulinarischen Tradition von Krakau. Das Besondere steckt schon im Namen. Obwarzanek bedeutet sinngemäß etwas, das vorher abgekocht beziehungsweise überbrüht wird. Und genau das passiert mit dem Teig: Der geformte Teigring wird zunächst in heißem Wasser blanchiert und kommt erst danach in den Ofen.

 

Warum macht man das?

 

Durch diesen kleinen Zwischenschritt bekommt der Obwarzanek seine typische Konsistenz. Außen ist er leicht knusprig, während das Innere weich und angenehm elastisch bleibt. Dazu kommt die charakteristische Oberfläche, die häufig mit Mohn, Sesam oder Salz bestreut wird. In Krakau gehört das Gebäck zum Stadtbild. Sie finden die Ringe dort traditionell an vielen Verkaufsständen und können sie einfach auf die Hand nehmen und unterwegs essen. Viel mehr braucht es eigentlich nicht. Genau das macht den Obwarzanek so sympathisch.

 

Sehenswert: Kennen Sie bereits den schönen Bericht aus dem ARD-Morgenmagazin über unsere Seniorchefs?

5 Brotsorten – Nummer 3: Lefse aus Norwegen

 

Wenn Sie bei norwegischem Brot zuerst an ein kräftiges Vollkornbrot denken, liegen Sie damit nicht ganz falsch. Es gibt allerdings noch eine ganz andere Variante: Lefse. Das weiche, flache Brot sieht auf den ersten Blick fast ein bisschen wie ein Pfannkuchen aus. Und genau das macht es so interessant. Lefse wird traditionell aus Kartoffeln, Mehl und weiteren Zutaten hergestellt.

 

Je nach Region und Rezept gibt es dabei deutliche Unterschiede. Manche Varianten sind sehr dünn, andere etwas dicker und weicher. Auch bei den Zutaten ist man nicht überall gleich streng. Das gehört bei Lefse irgendwie dazu. Sie können Lefse sowohl süß, wie auch herzhaft genießen. Eine klassische süße Variante wird beispielsweise mit Butter, Zucker und Zimt bestrichen und anschließend eingerollt. Klingt erstmal simpel. Ist es auch. Aber genau solche einfachen Kombinationen sind oft erstaunlich gut.

 

5 Brotsorten – Nummer 4: Bazlama aus der Türkei

 

Bazlama ist ein türkisches Fladenbrot, das hierzulande noch erstaunlich wenig bekannt ist. Es wird aus einem einfachen Hefeteig hergestellt und traditionell in der Pfanne oder auf einer heißen Platte gebacken. Dadurch bekommt es außen eine leicht gebräunte Oberfläche, während es innen wunderbar weich bleibt.

 

Besonders lecker ist Bazlama, wenn es noch warm auf den Tisch kommt. Es passt zu Käse, Oliven, Gemüse oder Fleisch und eignet sich auch hervorragend zum Dippen. In der türkischen Küche wird es häufig zum Frühstück oder als Beilage serviert. Das Brot selbst ist unkompliziert. Genau das macht seinen Charme aus. Man braucht keine ausgefallenen Zutaten, sondern vor allem einen guten Teig und etwas Geduld.

 

Brötchen

Ackermänner

Ungeprüfte Gesamtbewertungen

4,50 €

0,90 € / Stück

inkl. MwSt.

zzgl. Versandkosten

Brötchen

Burgerbrötchen

Ungeprüfte Gesamtbewertungen

5,30 €

1,06 € / Stück

inkl. MwSt.

zzgl. Versandkosten

Ungeprüfte Gesamtbewertungen

5,30 €

1,06 € / Stück

inkl. MwSt.

zzgl. Versandkosten

inkl. MwSt.

zzgl. Versandkosten

inkl. MwSt.

zzgl. Versandkosten

 

5 Brotsorten – Nummer 5: Damper aus Australien

 

Brot aus Australien? Beim Damper lautet die Antwort eindeutig: ja. Das traditionelle Buschbrot wurde ursprünglich von Reisenden und Viehtreibern zubereitet, die mit wenigen Zutaten auskommen mussten. Mehl, Wasser und Salz reichten im Grunde schon aus. Gebacken wurde der Teig früher häufig direkt in der heißen Asche eines Lagerfeuers. Das verleiht dem Damper seinen rustikalen Charakter. Heute landet er natürlich meist im Backofen, was deutlich praktischer ist. Geschmacklich ist Damper eher schlicht. Dafür passt er wunderbar zu Butter, Marmelade oder herzhaften Aufstrichen. Und irgendwie hat dieses einfache Brot etwas Sympathisches. Es erinnert daran, dass gutes Brot nicht unbedingt kompliziert sein muss.

 

Einen ausführlichen Artikel über Damper finden Sie hier!

 

Hier finden sie noch mehr Brotsorten aus aller Welt!

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Mit der Eingabe und Absendung Ihrer Daten erklären Sie sich einverstanden, dass wir Ihre Angaben zum Zwecke der Be antwortung Ihrer Anfrage und etwaiger Rückfragen entgegennehmen, zwischenspeichern und auswerten. Sie können diese Einwilligung jederzeit widerrufen. Siehe auch unsere Datenschutzhinweise.

ShopWarenkorbMein Konto