Eine Weinprobe mit Emmerbrot

Weinprobe

Die Weinprobe ist eine Sache für Experten, aber auch der gemeine Weinfreund testet gerne einmal die unterschiedlichen Weine. Geht es dabei immer nur um den Geschmack des Weines oder ist die Weinprobe auch ein guter Anlass, mal wieder etwas Wein der gehobenen Klasse trinken zu dürfen. Eigentlich geht es bei der Weinprobe gar nicht ums trinken. Der professionelle Weintester nimmt den Wein in den Mund, schluckt ihn aber nicht herunter. Das hat auch den Vorteil, dass der Tester nüchtern bleibt und seine Objektivität nicht verliert.

 

Der Kellermeister und die Weinprobe

 

Weinproben sind in jedem Stadium der Weinbereitung und Weinvermarktung unerlässlich. Sowohl während als auch nach der Vergärung des Mostes führt der Kellermeister Fassweinproben durch, um die Entwicklungsprozesse zu bewerten. Jeder Schritt bei der Entstehung eines Jungweins – vom Filtrieren über Schönung, Entsäuerung bis hin zur Dauer der Holzfasslagerung – wird nicht nur durch Laboruntersuchungen, sondern auch durch sensorische Verkostungen überwacht. Auch Käufer und Multiplikatoren interessieren sich bei der Vermarktung von Fasswein für Fassweinproben. Bei der Festlegung eines Füllverschnitts werden innerhalb des Betriebs mehrere Rezepturvarianten aus den zur Abfüllung als Flaschenwein vorgesehenen Großgebinden erstellt.

 

Derselbe Wein kann sich in unterschiedlichen Fässern auch unterschiedlich entwickeln. Insbesondere die Beimengung der Süßreserve ist eine Geschmacksfrage, zu der oft mehrere betriebsinterne Meinungen eingeholt werden. Soll der abgefüllte Wein als Qualitätswein vermarktet werden, muss er zur Qualitätsweinprüfung eingereicht werden, um die amtliche Prüfungsnummer zu erhalten. Diese erste Prüfung eines Weins ist gesetzlich genau geregelt und beinhaltet eine Blindverkostung durch Experten.

 

Die Weinprobe beim Verkauf des Weines

 

Auch beim Weinkauf beim Erzeuger wird der Wein gekostet Viele Weingüter haben dafür ein Probierzimmer eingerichtet, in dem eine Kühlvitrine mit allen auf der Preisliste aufgeführten Weinen bereitsteht. In diesem angenehmen Ambiente können sich die Kunden kostenfrei beraten lassen, um den passenden Wein zu finden. Es kommt jedoch vor, dass Kunden auch nach intensiver Verkostung der gesamten Preisliste keinen passenden Wein finden oder nur geringe Mengen kaufen. Solche Kunden werden im Rheingau mundartlich als Schnutentunker bezeichnet. Zusätzlich gibt es kostenpflichtige Weinproben, die zwar ohne direkte Kauferwartung für die Teilnehmer stattfinden, aber letztlich verkaufsfördernde Maßnahmen darstellen. Die Kosten für solche Weinproben richten sich nach der Art und Anzahl der zu verkostenden Weine sowie der Teilnehmerzahl. Zwischen elf und höchstens achtzehn Teilnehmern teilen sich in der Regel eine Flasche Wein. Jede für die Weinprobe geöffnete Flasche wird in Rechnung gestellt. Wenn die Weinprobe beim Erzeuger stattfindet, kann sie mit einer Betriebs- oder Kellerführung und einer Kellerprobe kombiniert werden. Im Sommerhalbjahr werden auch Weinwanderungen zu den Weinbergsparzellen des veranstaltenden Weinguts immer beliebter. Es kommt gut an, wenn der Moderator der Weinprobe nicht nur auf die sensorischen Besonderheiten der einzelnen Weine eingeht, sondern auch Informationen über das Weingut, die Arbeiten im Weinberg und im Keller vermittelt und alles durch unterhaltsame Anekdoten rund um den Wein auflockert.

 

Was prüft der Experte bei der Weinprobe?

 

Üblicherweise wird die Beschreibung der Weine schriftlich festgehalten. Oftmals werden die Weine in sogenannte Flights gruppiert: Gleichartige Weine, entweder aus derselben Region, derselben Rebsorte, demselben Jahrgang oder ähnlichen Kriterien, werden direkt nacheinander oder parallel sensorisch verglichen.

 

Eine klassische Einteilung der Weine erfolgt in folgenden Kategorien:

 

  • Auge: Der Blick auf die Klarheit, Farbe und Reinheit des Weines.
  • Zunge: Wie schmeckt der Wein?
  • Nase: Geruchseindruck beim Schwenken des Glases.
  • Abgang (Nachhall): Der anhaltende Eindruck, nachdem der Wein den Mund verlassen hat.

 

Bei vielen professionellen Weinproben werden die Weine nach einem Punktesystem bewertet. Eine besondere Bedeutung für den kommerziellen Erfolg eines Weines haben beispielsweise die Parker-Punkte. Dieses Bewertungssystem ist nach dem bekannten Weinkritiker Robert Parker benannt.

 

Sehenswert: Kennen Sie bereits den schönen Bericht aus dem ARD-Morgenmagazin über unsere Seniorchefs?

Die „blinde Weinprobe“

 

Häufig werden die Weine ohne Kenntnis ihrer Etiketten verkostet, um eine Vorbeeinflussung zu vermeiden: Nur das Produkt im Glas soll beurteilt werden; bekannte oder unbekannte Namen sowie große und weniger große Jahrgänge sollen das Urteil nicht trüben. Eine solche Verkostung wird als Blindverkostung oder Blindprobe bezeichnet. Im Rahmen einer Weinprobe oder Verkostung wird oft ein Essen angeboten, was zu Diskussionen darüber führt, wann es serviert werden soll. Einige Teilnehmer benötigen das Essen als Grundlage, um nicht frühzeitig nach mehreren Weinproben (etwa nach 10 oder 15 verschiedenen Eindrücken) sensorisch zu ermüden. Andere hingegen sind der Meinung, dass das Essen den Weinen nachgestellt werden sollte, da Speisen – insbesondere stark gewürzte – die sensorische Aufnahmefähigkeit beeinträchtigen können.

 

Es ist wichtig, dass ein guter Gastgeber seine Gäste darüber informiert, ob und wann etwas zu essen angeboten wird. Wenn das Essen später serviert wird, kann jeder Teilnehmer vorher selbst für eine Grundlage sorgen, um die Weine besser genießen zu können. Manche Gäste genießen gern etwas Wurst oder Käse zum Wein, während andere dies als „geschmacksverfälschend“ ablehnen.

 

 

Brot für die Weinprobe

 

Brot kann eine gute Verkostung für die Weinprobe sein. Hierfür bietet sich etwa das gesunde Emmerbrot an. Emmer zählt zu den ältesten kultivierten Getreidearten der Menschheit. Dieses echte Urgetreide stammt ursprünglich aus dem Vorderen Orient. Als Ahne und entfernter Verwandter des heutigen Brotweizens fand Emmer von dort seinen Weg nach Mitteleuropa. Im Laufe der Zeit wurde er jedoch von ertragreicheren Getreidearten verdrängt und war bis vor einigen Jahren fast vollständig verschwunden. Die wachsende Sehnsucht der Menschen nach mehr Nachhaltigkeit und Natürlichkeit sowie die Rückbesinnung auf traditionelle Werte führen zu einer gesteigerten Nachfrage nach diesen ursprünglichen Getreidesorten. Der zunehmende Anbau von Emmer und anderen Urgetreiden fördert die biologische Vielfalt und trägt somit aktiv zum Umweltschutz bei.

 

Emmerbrot online bestellen

 

Sie können Ihr Emmerbrot selber backen. Mit etwas Geschick als Hobbybäcker und einem guten Rezept könnte Ihnen das auch gut gelingen. Die Alternative: Sie kaufen das Emmerbrot bei einer Traditionsbäckerei. Gutes Emmerbrot wird von der Dorfbäckerei auch online angeboten. Sie bestellen heute und morgen schon können Sie das leckere Emmerbrot genießen.

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